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Freiburger Zeitung v. Mai 1912

Freiburger Zeitung 19.05.1912 Konzert des Männergesangvereins Concordia Mit einem schönen Programm betrat Freitag abend die Concordia das Podium der dichtbesetzten Festhalle. Unter der Leitung des Musikdirektors Pfaff zeigte der Verein, daß sein stetes Streben nach guter Gesangeskunst von Erfolg gekrönt ist Der Abend wurde mit dem schön gesungenen Wanderers Nachtlied von Carl Maria von Weber eröffnet. Bei dem folgenden Morgenlied von Rietz war die Schlußstrophe von wirkungsvoller Nunacierung. Der eindrucksvolle Chor: Totenvolk von Hegar fand eine überraschend gute Wiedergabe, bei der besonders der 3. Vers und am Schlusse das schöne Piano auuffiel. Gut getroffen war der Volkston des Liedes: Ganz im Geheimen. Das Schlußlied: Tanzlied, arrangiert von Silcher, wurde flott gesungen, so daß der Verein mit Genugtuung auf...

Freiburger Zeitung v. Mai 1912
gepostet am: Sonntag, April 8, 2012 | Autor: Rosenkranz

Die Wechselwirkung: Schallplatte und Film...

Hans Wollenberg in: Film und Ton (Wochenbeiblatt der Licht-Bild-Bühne), 1.2.1930. Die Wechselwirkungen, die sich aus dem Schallplattengeschäft und dem Tonfilm ergeben, werden bei uns längst noch nicht in ihrer vollen Bedeutung erkannt und sind daher durchaus noch nicht so systematisch ausgebaut worden, wie es im Interesse der Produzenten, Verleiher und Theaterbesitzer der Tonfilmproduktion möglich wäre. Man wird sich in allen Kreisen des Films darauf einzustellen haben, das Schallplatten-Geschäft künftig sehr aufmerksam zu beobachten und die aus dem Studium gezogenen Lehren praktisch und planmäßig zu verwerten. Am 3. Februar wir Richard Taubers erster Tonfilm ICH GLAUB‘ NIE MEHR AN EINE FRAU seine festliche Uraufführung im Capitol erleben. Hat man sich in der Filmbranche schon einmal klargemacht, daß im ganzen...

Die Wechselwirkung: Schallplatte und Film
gepostet am: Montag, Juni 13, 2011 | Autor: Rosenkranz

Tauber-Tonfilm Ich glaub‘ nie mehr an eine Frau...

Von Poldi Schmidt in: Lichtbild-Bühne, Nr. 30, 4.2.1930 Schon der erste tonliche Eindruck, dem man bei Tonfilmen immer mit Bangen entgegenhört, bringt eine angenehme Feststellung: Keinerlei Frequenzübersteigerungen, keinerlei Verzerrungen beeinträchtigen das akustische Bild. Eine wohltemperierte Dynamik läßt Geräusch, Rede und Klang in den Ablauf der Bilder fließen. Wenn diese Spielhandlung sich auf die Gesetze der lyrischen Oper stützt, so darf siees schon mit Rücksicht auf die hochentwickelten technischen Mittel tun, zu denen Richard Tauber selbst bestimmt wertvolle Anregungen aus seiner Praxis des Musikateliers gegeben haben mag. Der Komponist, Illustrator und Synchronisator Paul Dessau ist der berufene Künstler für diesen Film und seine Mitschaffenden. Schon die Szene der singenden und musizierenden Besatzung des Schiffes bringt allerlei kleine, feine Intimitäten,...

Tauber-Tonfilm  Ich glaub‘ nie mehr an eine Frau
gepostet am: Montag, Juni 13, 2011 | Autor: Rosenkranz

Hochflut der leichten Musik

– Film-Kurier, 14.1.1931 1930 hat sich als Jahr der leichten Film-Musik erwiesen. Froh über die Errungenschaft des Tons, hat man zunächst einmal auf die sichere Auswertung der Möglichkeiten durch den Schlager Wert gelegt. Wo es irgend anging, wurde so ein Lied eingeschoben. Gute Zeit für die bewährten Komponisten vom Fach, die nunmehr den bisher herrschenden Illustratoren den Rang streitig machten. Zum ersten Male wird der Weg frei für Michael Krausz, Rudolf Nelson, Willy Rosen, Willi Kollo, Ralph Benatzky. Tauber wird in die Lage versetzt, einen Operettenerfolg, Lehárs »Land des Lächelns« zu verfilmen. Daneben stellten sich die Dirigenten der Uraufführungskinos, die bisher ihre Film-Illustration besorgten, auch auf die neue Gattung ein: Dr. Becce übernahm die Gesamtleitung für einen Trenker-Film,...

Hochflut der leichten Musik
gepostet am: Montag, Juni 13, 2011 | Autor: Rosenkranz

Generalintendant Tauber schlägt mit dem Stock...

Dresdener Neueste Nachrichten vom Sonnabend, den 19. Januar 1929 Kleines Feuilleton Generalintendant Tauber schlägt mit dem Stock Aus Chemnitz wird uns geschrieben: über Theaterfragen wurde gestern abend in einer Sitzung der städtischen Kollegien debattiert. Als nach der dreistündigen Debatte die meisten Besucher des Stadtverordnetensaales die Tribünen verließen, griff in den Parterreräumen des Rathauses Generalintendant Tauber den Chefredakteur Maushagen des “ Chemnitzer Tageblattes “ tätlich an. Er schlug mit seinem Spazierstock über den Kopf, wodurch die Augengläser des Angegriffenen in Trümmer gingen. Chefredakteur Maushagen entwand dem Gerneralintendanten den Stock. Gerneralintendant Tauber warf sich darauf in seiner Aufgeregtheit auf den Boden, raufte sich das Haar und jammerte: „Wie konnte ich das nur tun !“ Die Angelegenheit dürfte noch ein weiteres...

Generalintendant Tauber schlägt mit dem Stock
gepostet am: Dienstag, Juni 7, 2011 | Autor: Rosenkranz

dingi – Bedeutende Österreicher...

Die Geschichte unserer Heimat Bedeutende Österreicher III Richard Tauber der weltberühmte Tenor Es gibt eine Menge von Schallplatten, auf denen die Gesangskunst Richard Taubers festgehalten ist. Ihre Tonqualität ist allerdings nicht besonders gut, so daß man sich nur eine unvollkommene Vorstellung von der Klangfarbe, vom Zauber der Stimme dieses großen Sängers machen kann. Nach dem Abhören einiger dieser Platten kann man sich mit etwas Phantasie jedoch unschwer die große Wirkung vorstellen, die Richard Taubers Stimme auf das Publikum seiner Zeit ausgeübt hat. Richard Tauber war in den zwanziger und dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts einer der meistgefeierten Sänger der Welt. Wo immer er auftrat, im Konzertsaal, auf der Opernbühne, in einer Operettenaufführung, in Berlin, Wien, New York, Rom oder...

dingi – Bedeutende Österreicher
gepostet am: Dienstag, Juni 7, 2011 | Autor: Rosenkranz

“ M i g n o n“ in Chemnitz 1914...

Rezension zum Gastspiel in Chemnitz im Januar 1914 Neues Stadt-Theater “ M i g n o n“ Oper von A. Thomas Gastspiel Dresdner Künstler. 3o. Januar 1914. Das Theater war fast ausverkauft. Beweis dafür, daß unser Publikum Gastspielen ein reges Interesse entgegenbringt, daß es sich von solchen Veranstaltungen besondere künstlerische Genüsse verspricht. Wenn sich ein Teil der Zuhörer nur zwei-, dreimal in seinen Hoffnungen so getäuscht sieht, wie es diesmal der Fall war, dann ist es allerdings schnell mit dem Interesse vorbei, und der Direktion schwimmen die Felle weg. Gastspiele, die nicht auf ein Engagement abzielen, sollen doch Glanzpunkte der Saison bedeuten, die Künstler müssen von Ruhm und wirklicher Bedeutung sein, die in gewissen Rollen direkt Vorbildliches leisten,...

“ M i g n o n“ in Chemnitz 1914
gepostet am: Montag, Juni 6, 2011 | Autor: Rosenkranz

„Das Glöckchen des Eremiten“ im Hoftheater Gera 1913...

Zwie Rezensionen des Gastpiels in Gera im April 1913 Fürstliches Hoftheater Gera, den 25. April 1913 Das Glöckchen des Eremiten. Komische Oper in 3 Akten von Aimé Maillart. ( Gastspiel des Opernensembles vom Stadttheater Chemnitz) Sehr gern hätten wir, einer früheren Ankündigung gemäß, den “ Barbier von Bagdad“ von Peter Cornelius gehört. Betrübende Ereignisse haben den Genuß uns vereitelt. Dafür erklang „Das Glöckchen des Eremiten“, eine Oper, die wir hier schon gehabt haben, der man aber ihrer freundlichen Melodien wegen immer wieder einmal gern begegnet. Sie stammt übrigens aus derselben Zeit wie der „Barbier“ von Cornelius. Die Jahre 1856 und 1858 bezeichnen die Daten der Erstaufführungen. Das Schicksal der beiden Kunstwerke ist allerdings sehr verschieden gewesen. Die Oper...

„Das Glöckchen des Eremiten“ im Hoftheater Gera 1913
gepostet am: Montag, Juni 6, 2011 | Autor: Rosenkranz

Die Schöne Frau – Sonderausgabe „Der Zarewitsch“...

„Die schöne Frau“, Zeitschrift für Frauenkultur, in einer Sonderausgabe „Der Zarewitsch“. Mit Artikeln und Fotos zum Thema „Zarewitsch“, Tauber und Léhar. Eine opulente Zeitschrift über Mode, Kultur und Persönlichkeiten im Überformat (A4+). Sehr seltenes Dokument eines „People-Magazins“ aus den frühen zwanziger Jahren. Download als hochauflösende PDF-Datei Begegnung mit Tauber Edenhotel — abenteuerlustige Frauen in Abendcapes aus Velours Chiffon mit karminroten Lippen und den keck suchenden, von tiefschwarzen, feingetuschten Wimpern umrahmten Augen huschen durcheinander, vorbei an den Männern mit den breiten Schultern, den etwas blasierten, soigniert gekleideten, die alle etwas von Globetrottern haben. Dort traf ich Richard Tauber. Sein Gesicht ist von unwiderstehlichem Charme, jenem Charme, den man nicht einstudieren kann, der Ausdruck innerer Liebenswürdigkeit und Kultur ist. Dazu...

Die Schöne Frau – Sonderausgabe „Der Zarewitsch“
gepostet am: Montag, Mai 30, 2011 | Autor: Rosenkranz

Dajos Bela – Richard Tauber „Nach der Heimat möchte’ ich wieder ………“...

Nur allzu oft unterliegen wir dem irrigen Gedanken, dass die Nationalsozialistische Herrschaft in Deutschland nur allmählich ihre ganze Grausamkeit entfaltete. Immer wieder sehen wir in den ersten Jahren nach der Machtübernahme jubelnde Menschen. „Das mit den Juden kam doch erst alles viel später. Konzentrationslager und so….“ Davon, dass niemand „etwas gewusst“ haben will, ganz zu schweigen. Ein gutes Beispiel für die Perfidie und den unvorstellbaren, zur Schau getragenen Hass, finden wir in der Deutschen Metallarbeiter Zeitung. Einer traditionsreichen Zeitschrift, die Ihre Gründung bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatte und selbst bis heute zu den großen, Gewerkschafts-Organen der Arbeiterbewegung zu zählen ist. Der folgende Text ist bereits wenige Monate nach der Machtergreifung erschienen, in der Ausgabe...

Dajos Bela – Richard Tauber „Nach der Heimat möchte’ ich wieder ………“
gepostet am: Samstag, Mai 28, 2011 | Autor: Rosenkranz

Richard Taubers Witwe zu Besuch in Linz...

Sie gestand: „Wir führten eine Bilderbuchehe“ Von Bert Rudolf und P. Janisch Es war ein trostloser Spätsommertag, es regnete in Strömen, als gestern, kurz vor acht Uhr früh, am Linzer Hauptbahnhof eine attraktive, gepflegte Dame aus dem Zug stieg. Den wolkenverhangenen Himmel, die lustlosen Gesichter der Reisenden beachtete sie nicht. Diana Napier-Tauber, die Witwe des unvergesslichen Tenors Richard Tauber, war glücklich, endlich einmal die Geburtsstadt ihres Mannes kennenzulernen. Ihr Aufenthalt in Linz hatte auch noch einen anderen Grund: Diana Tauber brachte dem musikalischen Leiter des Studios Oberösterreich, Dr. Leopold Mayer, wertvolle Manuskripte ihres Mannes für eine Richard-Täuber-Gedenksendung im Rundfunk mit. Diana Tauber, seit dem Tod hres Mannes eine wohlbestallte Londoner Geschäftsfrau, kam nach mehr als 30 Jahren wieder...

Richard Taubers Witwe zu Besuch in Linz
gepostet am: Mittwoch, Mai 25, 2011 | Autor: Rosenkranz

Und hat den Prinzen geduzt

Willy Witte erinnert sich an Richard Tauber Am morgigen Sonntag wäre der berühmte Tenor Richard Tauber 80 Jahre alt geworden. Die Erinnerung an den Operettenstar der 20er und 30er Jahre kam in Person von Willy Witte in die Redaktion. Willy Witte — das ist der Schauspielgast aus Hamburg, der derzeit hier im „Hauptmann von Köpenick“ neben dem Amtsstubenkommissar noch zwei weitere Rollen spielt und sich freut, mit seinem Freund aus alten Berliner Tagen, Günther Lüders, wieder einmal gemeinsam auftreten zu können. Willy Witte, der sein 40 jähriges Bühnenjubiläum bereits hinter sich hat (was man angesichts des Schauspielers sich weigert einzusehen), wandert im Erinnern zwischen sich und Richard Tauber hin und her. Der gebürtige Braunschwegier debütierte in seiner Heimatstadt,...

Und hat den Prinzen geduzt
gepostet am: Mittwoch, Mai 25, 2011 | Autor: Rosenkranz

Auf der Suche nach Richard Tauber

Auf der Suche nach Richard Tauber Der letzte große Star der Operette wurde von Kritikern, Biographen und seinen Freunden in aller Welt längst mythiisiert; sein Leben, wie es wirklich war, trat hinter der Legende zurück. Um ihm nachzuspüren, haben sich Wolfgang Korruhn und Emanuel Schillig für das Zweite Deutsche Fernsehen aufgemacht, den wahren Richard Tauber zu finden. Die Lexika und Musikgeschichten nennen als Geburtsjahr 1892. Auch das stimmt nicht, Tauber wurde vor 80 Jahren, am 16. Mai 1891, in Linz geboren. Man erzählt von einem Aufstieg aus einem Elendsquartier, einer zufälligen Entdeckung und einem jämmerlichen Ende in der Londoner Emigration. In Wahrheit wurde Taubers Karriere sorgsam vorbereitet, sein Vater war ein bekannter Schauspieler, der das Talent des Buben...

Auf der Suche nach Richard Tauber
gepostet am: Mittwoch, Mai 25, 2011 | Autor: Rosenkranz

Falscher Zauber um Richard Tauber

Das Fernsehen zertrümmert Legenden: Seine Lebensgeschichte wird erzählt wie ein Märchen: Er war ein armer Junge, der in einem Elendsviertel aufwuchs, er wurde zufällig als Sänger entdeckt, betörte als Star-Tenor und strahlender Frauenheld unzählige Herzen und starb schließlich einsam und verlassen in der Emigration . . . In Wirklichkeit aber ist diese Legende vom „göttlichen“ Richard Tauber falscher Zauber! Nichts davon stimmt! Selbst sein Geburtsdatum ist in allen Lexika und Musikgeschichten falsch angegeben! Zu diesem Ergebnis kamen die Autoren Wolfgang Korruhn und Emanuel Schillig, als sie jetzt für das ZDF den Film „Auf der Suche nach Richard Tauber“ drehten. Die Autoren sprachen mit der dritten Frau des weltberühmten Tenors, Diana Napier, die heute zurückgezogen in London lebt. Sie...

Falscher Zauber um Richard Tauber
gepostet am: Mittwoch, Mai 25, 2011 | Autor: Rosenkranz

Das gab ’s nur einmal – Richard Tauber...

Ein frostkalter Winterabend im Jahre 1927. Ueber den spiegelblanken Asphalt der Straße Unter den Linden, der repräsentativen Prachtstraße der Reichshauptstadt, rollt ein extravaganter, riesiger Mercedes-Tourenwagen mit einer schnittigen Silhouette und einem bugartig zulaufenden Kühler. In den zwanziger Jahren erregt ein luxuriöses Auto solcher Ausmaße Aufsehen. Einige Passanten blicken ihm nach und ahnen nicht, daß sich auf einem ledernen Polstersitz das Idol der jungen und nicht mehr jungen Backfische von Berlin zur Staatsoper fahren läßt. Das Idol sitzt, wie fast immer, neben dem Chauffeur. Als der Fahrer vor dem strahlend erleuchteten Eingang des hellgrauen Hauses hält, um den Wagen herumläuft und die Tür aufreißt, entsteigt ihm über die drei Trittbrettstufen, die auf seinen Wunsch an dem speziell für ihn...

Das gab ’s nur einmal – Richard Tauber
gepostet am: Mittwoch, Mai 25, 2011 | Autor: Rosenkranz

Comeback einer Stimme

Die romantische Welle bringt es an den Tag: Das Leben Richard Taubers war die Romantik selber. Kein Wunder, dafe Richard Tauber wieder in Mode kommt. Er spielte seine Rollen in einer Zeit, in der die Not herrschte und politische Unsicherheit jeden Tag einen Krieg bescheren konnte. Der Glanz, der durch den Untergang der Monarchie vergessen schien, wurde von ihm, stellvertretend für eine Epoche, wiedererweckt. Wenn er mit seinem riesigen, offenen Mercedes, neben dem Fahrer sitzend, ins Theater fuhr, dann schienen die Uhren stehengeblieben zu sein. Ein Monokel ins rechte Auge geklemmt, einen Zylinder auf dem Kopf, grüble er seine Anhänger durch das Heben eines Ebenholzstockes. Richard Tauber genoß sein Leben. Er speiste fünfmal am Tag. Und über die...

Comeback einer Stimme
gepostet am: Mittwoch, Mai 25, 2011 | Autor: Rosenkranz

Ein unveröffentlichtes Buch

Zeitungsartikel „Ein unveröffentlichtes Buch von Richard Tauber“ Download als...

Ein unveröffentlichtes Buch
gepostet am: Dienstag, Mai 24, 2011 | Autor: Rosenkranz

Aus Ihnen wird nie ein Sänger

aus „Neues Österreich“, Donnerstag, 22. Mai 1952 „Aus Ihnen wird nie ein Sänger“ Am 17. Mai wurde an der „Tauber-Villa“ in Bad Ischl eine Erinnerungstafel für den unvergeßlichen Sänger Richard Tauber enthüllt, am folgenden Tage gedachte die Stadt Linz ihres berühmten Sohnes. Den nachstehenden Artikel stellt uns Max Tauber, ein Vetter und zugleich Impresaria des Künstlers, zur Verfügung. Darin werden einige weniger bekannte Episoden aus dem an Erfolgen, aber auch an Enttäuschungen reichen Leben des Unvergeßlichen, vor allem von seinem Beginn in Wien. Am 8. Jänner 1948 um 4,30 Uhr früh ist Richard Tauber nach einer Operation in einem Londoner Spital an Lungenkrebs gestorben. Bei vielen Millionen Menschen in allen Erdteilen hinterließ er eine dankbare Erinnerung an das...

Aus Ihnen wird nie ein Sänger
gepostet am: Dienstag, Mai 24, 2011 | Autor: Rosenkranz

Richard Tauber und „Indigo“...

„Wochenpost“ Nr. 42/54 Richard Tauber und „Indigo“ Der berühmte Sänger Leo Slezak (1873—1946) ist nicht nur durch seine großen Erfolge in Wagner-Opern bekannt geworden, sondern auch als Filmdarsteller, Humorist und nicht zuletzt als Schriftsteller. Mir hat man oft Übles nachgeredet. Warum soll ich es eigentlich nicht auch einmal tun. wenn es sich um einen anderen Tenor handelt, den ich zu meinen Kollegen zählen darf? Nachdem in all den vergangenen Jahren soviel Gutes und empörend Schönes über den Richard Tauber gesagt wurde, wird es vielleicht interessant sein, auch ein abfälliges Urteil über ihn zu vernehmen. »Alljährlich naht von München her ein Tauber“, so schrieb er mir in mein Egerner Gästebuch, in das sich nur meine intimsten Freunde eintragen durften....

Richard Tauber und „Indigo“
gepostet am: Dienstag, Mai 24, 2011 | Autor: Rosenkranz

Gern hab‘ ich die Fraun geküßt...

veröffentlicht als Fortsetzungsgeschichte in der „Frau im Spiegel“ im Jahre 1967 Gern hab ich die Frau’n geküßt Die phantastische Lebensgeschichte des einzigartigen Tenors Richard Tauber Aufgezeichnet von Norbert Ruf Die Welt lag ihm zu Füßen. Die Frauen liebten ihn, das Publikum bereitete ihm Ovationen. Richard Tauber war einer der größten unter den Sängern der Welt. Doch das Märchen seiner Karriere ist nur ein Teil seines Lebens. Der andere erzählt von Bitternis, von Kampf. Davon, wie der Sohn eines Schauspielerpaares mühsam den Weg nach oben schritt… Sommer in Wiesbaden, 1910 Lassen Sie mich singen, bitte …“ Richard Tauber, schmal, hoch aufgeschossen, linkisch, rückt nervös seine Nickelbrille zurecht. „. . . nur dieses eine Mal.“ „Das ist doch hier kein...

Gern hab‘ ich die Fraun geküßt
gepostet am: Dienstag, Mai 24, 2011 | Autor: Rosenkranz

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