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Abschiedskonzert in Zürich ( 05.Juni 1946 )

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Am 5. Juni 1946 endete eine Ära. Franz Lehár dirigierte das Radio-Orchester Beromünster in einem Aufnahmestudio in Zürich im Rahmen eines Konzerts mit seinen Werken, das zwei Tage später über den Äther gehen sollte. Am Tage der Aufnahme teilte ein Sprecher des Schweizer Radios seinen Hörern mit, daß überraschend der Tenor Richard Tauber in Zürich eingetroffen sei und bei dem Konzert als Solist mitwirken werde. Nur wenige Augenblicke später bat der Sender Wien um die Genehmigung, das Konzert ebenfalls übertragen zu dürfen. Die Züricher Zeitungen nannten dieses Konzert eine „Sensation“.

Als das Konzert ausgestrahlt wurde, lag ganz Europa in Schutt und Asche. Dennoch lauschten sehr viele Menschen dem Konzert, als wüßten sie, dass es das Abschiedskonzert zweier großer Meister sein würde. Nach den Einspielungen für das Konzert trennten sich die musikalischen Wege Taubers und Lehárs endgültig. Neunzehn Monate später, am 8. Januar 1948, starb Richard Tauber. Franz Lehár folgte ihm am 24. Oktober 1948.

01. Vorspiel (aus „Der Graf von Luxemburg“)
02. Vorspiel (zu „Eva“)
03. Immer nur lächeln (aus „Das Land des Lächelns“)
04. Schweig, nagender Schmerz (aus „Das Fürstenkind“)
05. Ouvertüre (zu „Zigeunerliebe“)
06. Du bist meine Sonne (aus „Giuditta“)
07. Wilde Rosen
08. Dein ist mein ganzes Herz (aus „Das Land des Lächelns“)
09. Abschiedskonzert

Richard Tauber, Franz Lehár, Radio-Orchester Beromünster

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