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Max Tauber: Schlußworte in einer Radiosendung

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Schlußworte von Max Tauber bei der Radiosendung LINZ für Richard Tauber „Der singende Traum“ am 13. Oktober 1960, 21 – 22 Uhr.

Zu seinem 70. Geburtstag, der auf den 16, Mai des kommenden Jahres fällt, moohte ich meinem Vetter Richard einen geheimen, aber innigen Wunsch erfüllen, nämlich, in meiner Heimat, in Österreich, eine Erinnerungsstätte, ein Denkmal, zu bekommen.

Auf Veranlassung des Herrn Bürgermeisters von Linz, Dr. Emst Koref, wurde 1952 eine Gedenktafel am Geburtshaus Richard Taubers, des „Hotel zum schwarzen Bären“ eingeweiht. Bad Ischl folgte mit einer Gedenktafel an der Tauber-Villa. Nun hat mir der Bürgermeister von Bad Ischl, Herr Franz Mühlegger, bereits zugesagt, einen Platz zur Errichtung eines Tauber-Denkmals zur Verfügung zu stellen, und zwar ganz in der Nähe des Denkmals von Franz Lehár im Ischler Kurpark. Es handelt sich für mich nun nur mehr darum, die Entstehungskosten aufzubringen, und da hat RADIO LINZ großzügigerweise den ersten Schritt getan und als Grundstock einen Betrag von 5.000,– Schillingen gestiftet.

Wer von den vielen Tauber-Freunden und -Verehrern dazu beitragen will, daß das Denkmal des Mannes, der seiner Heimat im Ausland viel Ehre machen durfte, nun auch seiner Heimat Ehre machen soll, der sendet sein Scherflein an die Sparkasse von Bad Ischl auf das Konto „Tauber-Denkmal“* 1010.

Ist die Gabe noch so klein,
sie ist für das Denkmal doch ein Stein!

lch hoffe, daß Richard selbst mit seiner Stimme und durch diese Sendung für sich genügend werben konnte und sage im voraus: „Herzlichsten Dank! Sie haben mit Ihrem Interesse und Ihrer Anteilnahme Richard eine große Freude gemacht!“

 


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